Details

DatumZeitLigaSaisonSpieltagLive-StreamZuschauer
30. Dezember 202014:001. ÖFB Futsal Liga2020/213Laola1.at0

Ergebnisse

ClubEndstandHalbzeitGelb
Fortuna Wr. Neustadt941
FUTSAL Klagenfurt202

Zusammenfassung

Fortuna Wr. Neustadt – FUTSAL Klagenfurt (laola1.at)

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Bericht SJH

Ein Drittel der Meisterschaft ist bereits gespielt, zwei ungeschlagene Mannschaften treffen zum Spitzenspiel des 4.Spieltags aufeinander. Während man sich bei Fortuna Wiener Neustadt trotz 29 erzielter Treffer eher über die vergebenen, zusätzlichen Chancen echauffierte, haben die Klagenfurter beide Pack-Derbys gegen Libero und GRZ jeweils mit einem Tor Unterschied gewonnen, weshalb die 6 Punkte also mit wesentlich mehr Aufwand verbunden waren.

Der Titelfavorit aus Wiener Neustadt startet wie aus der Pistole geschossen, die Niederösterreicher wirken fokussiert und äußerst gallig. In der vierten Spielminute macht sich das bereits bezahlt. Hatzl erobert spektakulär den Ball, spielt weiter zu Bajrami, der lässt sich Zeit und bedient schlussendlich Stefan Milenkovic an der 2.Stange, der nur noch einschieben muss. Das 2:0 folgt auf dem Fuß. Klagenfurt-Routinier Almedin Hota dribbelt direkt in Milenkovic, der setzt sich hart an der Grenze des Erlaubten durch, läuft allein auf Kajkut zu und entscheidet sich für den flachen Abschluss in die kurze Ecke.

Die Klagenfurter kommen nicht gut ins Spiel, die Gastgeber wirken frischer und diktieren die Partie. Vor allem das Pressing der Kohn-Five stellt die Klagenfurter immer wieder vor Probleme, so auch vor dem dritten Treffer. Andrijevic’s Pass wird abgelenkt zu Marco Meitz, der sehenswert per Volley abschließt. Den Pausenstand besorgt dann ähnlich sehenswert Stefan Milenkovic, der Kajkut im Klagenfurter Kasten ausguckt und den Ball lässig in die Ecke hebt.

Verdient die Pausenführung, auch in dieser Höhe. Die zweite Halbzeit scheint zunächst zu verlaufen wie Durchgang eins, wäre da nicht diese Donner-Picke von Urgewalt Said Djulic aus der Reihe getanzt. Dominik Hemmelmayer spürt beim Toe-Poke des Nationalspielers nur den Windzug, Klagenfurt spürt immerhin neue Hoffnung. Diese wir aber sogleich gedämpft, denn Stefan Milenkovic hat noch immer nicht genug. Hemmelmayer spielt den Ball geschickt in die Schnittstelle von Mutapcic und Kajkut, die sich nicht auf einen Abnehmer einigen können, und Milenkovic staubt ab zum 5:1.

Auch bei den Standardsituationen sind die Blauen heute wacher, Jatic übernimmt nur zwei Minuten später eine Ecke mutterseelenallein im Strafraum, per Stange tropf der Ball zum 6:1 in die Maschen.

Hemmelmayer, an diesem Tag eine solide Bank im Tor der Fortuna, sieht beim sofortigen Gegentor zum 2:6 durch Davor Tadjianovic ein wenig ungelenk aus. Dies fast symbolisch als Auftakt zu einer ungestümen und wilden Schlussphase.

Trauriger Höhepunkt dieser angesprochenen Episode ist die eingesprungene Grätsche von hinten Richtung Gegenspieler von Robert Matic. Schiedsrichter Christopher Kotsch muss seine rote Karte in der Kabine vergessen haben, ansonsten lässt sich der gelbe Karton für diese Attacke schwerlich erklären. Es geht ähnlich turbulent weiter, allerdings zeigen die Fortunen die besseren Nerven. Klagenfurt stellt auf Flying Goalkeeper um und lässt erahnen, dass diese Maßnahme nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Christopher Hatzl und der geschundene Mirza Jatic dürfen sich über zwei Empty-Net-Treffer freuen.

Den Schlusspunkt einer doch einseitigen Partie markiert passenderweise der Klagenfurter Niko Maric, der einen Bajrami-Schuss in den eigenen Kasten ablenkt. Am Ende zeigt sich, dass der Titel diese Saison nur über die Fortuna gehen kann, während Futsal Klagenfurt weiterhin um jeden Punktgewinn hart fighten muss, will man den Anschluss an die Topgruppe der Liga halten.

 

SJH

Daniel Kohn (Fortuna Wr. Neustadt)

Kohn

Das war ein super Spiel für uns. Wir waren von der ersten Minute weg voll fokusiert und haben dem Gegner keine Luft zum Atmen gelassen. Unsere Vorgabe war, hoch zu pressen, keinen Spielaufbau zuzulassen und den Gegner aus der Schussdistanz halten, weil wir wissen, dass Klagenfurt hier brutal gefährlich werden kann. Auch bei den Standards waren wir sehr fokussiert. Dadurch haben wir ihnen schon sehr viel von ihrem Spiel genommen und am Ende des Tages war es dann eine sehr, sehr feine Leistung. Beim Spiel mit dem Ball hätte ich mir noch ein bisschen mehr Kreativität erwartet, aber das ist Jammern auf absolut hohem Niveau. Wie die Burschen heute verteidigt haben, hat mich absolut begeistert und wir sind gerüstet für Stella Rossa.

Josip Bosnjak (FUTSAL Klagenfurt)

Bosnjak

Wir kannten die Stärken des Gegners im Konterspiel und haben versucht ihnen unser Spiel aufzudrängen. Durch unnötige Eigen- und Konzentrationsfehler sind wir in Situationen gekommen, welche wir vermeiden wollten und die schlussendlich zum 4:0 Halbzeitstand geführt haben. In Hälfte zwei sind wir besser in die Partie gestartet und waren am Drücker. Kritische Schiedsrichterentscheidungen und unglücklich abgefälschte Gegentore haben uns weiter zurückgeworfen. Mit dem Flying Goalkeeper kamen weitere Gegentore, was in dieser Situation nichts Ungewöhnliches ist. Hätten wir mit der gleichen Konzentration wie zu Beginn der zweiten Halbzeit von Anfang an gespielt, wäre es ein anderes Spiel gewesen. Nichtsdestotrotz gratulieren wir der Fortuna zum verdienten Sieg und wünschen alles Gute.

Torschützen:

  • 1:0 Milenkovic
  • 2:0 Milenkovic
  • 3:0 Meitz
  • 4:0 Milenkovic
  • 4:1 Djulic
  • 5:1 Milenkovic
  • 6:1 Jatic
  • 6:2 Tadijanovic
  • 7:2 Hatzl
  • 8:2 Jatic
  • 9:2 Maric (Eigentor)
9 - 2
Zeit

Schiedsrichter

Schiedsrichter
Kotsch Christopher
Assistent 1
Gwandner Andreas
Assistent 2
Enachi Gheorghe Adrian

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