Auftakt zum ÖFB-Futsal Cup 2026: Die Duelle im Check
Der Cup-Motor startet wieder! Wir von Futsal-Blog.at haben die kommenden Begegnungen für euch unter die Lupe genommen. Wer hat das Zeug zur Überraschung und wer muss die Segel streichen?
Liberta Legion vs. Carinthia Futsal Club Flamengo
Den Auftakt macht Bundesliga-Absteiger Liberta Legion, der die Mannen aus der Lindwurmstadt in Wien empfängt. Auch wenn die Kärntner eine weite Anreise vor der Brust haben: Dass ihnen das nichts ausmacht, bewiesen sie bereits in der Liga-Saison. Im November fegte die Koc-Truppe die Wiener mit 5:2 vom Platz. Für Liberta hängen die Trauben tief – der letzte Sieg der „Legionäre“ liegt bereits sieben Monate zurück (ein einsames 5:2 gegen Wels). Gelingt ausgerechnet im Cup die Trendwende?
SV Spartacus vs. SC Untersiebenbrunn
Hier ist eines sicher: Mindestens ein Außenseiter steht fix im Viertelfinale! Der Spittaler Neo-Zweitligist Spartacus strotzt nach dem Vize-Meistertitel in der Futsal Liga Kärnten (inklusive Sieg gegen Meister LPSV Rookies) nur so vor Selbstvertrauen. Ganz anders die Lage beim SC Untersiebenbrunn: Die Niederösterreicher schlitterten in der zweiten Liga durch eine Saison zum Vergessen und konnten lediglich gegen den SV Mahdi voll punkten. Angesichts der langen Anreise der Gäste riecht es hier stark nach einem Premierensieg der „Spartianer“.
SV Mahdi vs. SV Mrija
Ein Stadt-Derby mit Vorgeschichte! In der vergangenen Zweitliga-Saison behielt Mrija auswärts mit 8:5 die Oberhand, während sich Mahdi im Rückspiel immerhin ein Remis erkämpfte. Ein Name dürfte den Gastgebern dabei noch Albträume bereiten: Miroslav Slavov. Der Ex-Profi avancierte mit insgesamt acht Treffern in zwei Spielen zum absoluten Mahdi-Schreck. Sollte Slavov dieses Mal fehlen, könnte die Tür für eine Überraschung der Austro-Afghanen allerdings weit offen stehen.
1. FSV Wels vs. FK Podrinje Graz
Hier brennt die Luft! Der 1. FSV Wels musste nach nur einem Jahr das Oberhaus wieder verlassen. Bitter: Die Welser verspielten den Klassenerhalt meist in der zweiten Halbzeit – in vier der letzten fünf Partien gaben sie eine Führung von mindestens zwei Toren noch aus der Hand. Dass der Abstieg letztlich am „grünen Tisch“ besiegelt wurde, lag ausgerechnet an Aufstellungsfehlern von Gegner Podrinje. Die Welser haben hier also definitiv noch eine Rechnung offen und werden auf Revanche brennen.


