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Das österreichische Futsal-Nationalteam bestreitet von 1.11. bis 2.11. einen Sichtungslehrgang mit vier Trainingseinheiten im Sportzentrum Niederösterreich. Nominiert wurden ausschließlich Spieler, die noch kein Länderspiel aufweisen können. Während der Feldspieler-Kader rein aus Bundesligaspielern besteht und doch auch einige „erfahrenere“ Spieler einberufen wurden, wurden für die Torhüterposition gleich drei Zweitligaspieler sowie sogar ein Legionär aus der Schweiz einberufen.

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Nachname

Vorname

Jahrgang

Verein

BL-Sp/T

2L-Sp/T

Dotter

Bernhard

1997

Tango Futsal

42 / 1

33 / –

Glander

Daniel

2002

Allstars Wiener Neustadt

– / –

11 / –

Helal

Youssef

1995

Carinthia Flamengo

100 / 1

11 / –

Kreuter

Nicolas

2005

Panthera Graz Futsal

7 / –

4 / –

Suter

Wilco

1992

Futsal Benfica Rohrschach

– / –

– / –

Werner

Harald

1996

Stella Rossa

5 / –

10 / –

Nach dem Rücktritt von Agan Fejzic und dem Ausstieg von Dino Cesovic aus dem Futsalgeschehen verbleiben dem österreichischen Nationalteam gerade einmal drei Torhüter, die zuletzt auch regelmäßig einberufen wurden. Mit Dominik Hemmelmayer, Mathias Sadilek und Antonio Mrsic verfügt Österreich über drei gute Keeper, die aber allesamt kurz- oder langfristig ausfallen könnten. Während Hemmelmayer mit seinen 32 Jahren auf den Endspurt seiner Karriere zugeht (und uns hoffentlich noch länger erhalten bleibt), kämpfte Sadilek letzte Saison mit der Freigabe seines Fußballvereins, Mrsic immer wieder mit Verletzungen. Dahingehend ist es nur logisch und konsequent, dass sich Teamchef Barbic nach Alternativen umsieht.

Mit Youssef Helal und Bernhard Dotter stehen zwei sehr erfahrene Erstliga-Keeper erstmalig im Aufgebot. Gemeinsam haben die beiden bereits fast 200 Futsal-Spiele in den Beinen. Erfahrung, die den anderen Keepern in der Auswahl noch abgeht, die sie aber mit Talent wettmachen wollen. Tormann-Trainer Matic wird perspektivisch sicherlich ein genaues Auge auf die Youngster Nicolas Kreuter und Daniel Glander werfen, die beide bereits mit sehr jungen Jahren den Kasten ihrer Zweitligavereine hüten dürfen.

Nachname

Vorname

Jahrgang

Verein

BL-Sp/T

2L-Sp/T

Abd El Rehim

Moaz

1999

Pharaohs FSC

3 / 1

18 / 12

Aujla

Dilber

1997

Tango Futsal

50 / 39

35 / 26

Bassiouny

Mohamed

1998

Pharaohs FSC

1 / 2

7 / 9

Bazzi

Hussein

1999

Tango Futsal

27 / 27

6 / 15

Beglerovic

Amel

1999

FC Diamant Linz

37 / 10

– / –

Federer

Stefan

1990

Inter Klessheim

– / –

18 / 13

Feiser

Julian

1996

Inter Klessheim

– / –

8 / 6

Klauser

Christopher

2004

Dynamo Triestingtal

15 / 12

10 / 7

Krivaqa

Arlind

1990

PFC Liberta Legion

54 / 39

8 / –

Pezic

Saldin

1999

FC Ljuti Krajisnici

28 / 15

11 / 20

Radivojevic

Nemanja

2002

PFC Liberta Legion

19 / 11

5 / 6

Salo

Kenan

2001

FC Ljuti Krajisnici

16 / 8

7 / 10

Sejdic

Kenan

2002

Inter Klessheim

1 / –

22 / 21

Seperovic

Hasib

1998

FC Diamant Linz

33 / 8

– / –

Vidovic

Matej

1992

FC Diamant Linz

46 / 32

– / –

Yazici

Abdul

2004

Stella Rossa

11 / 3

13 / 17

Sehr spannend gestaltet sich auch der Kader im Feldspielerbereich. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Edo Skrgic im Länderspieldoppel gegen die Schweiz fand sich kein einziger Spieler des österreichischen Meisters Diamant Linz mehr im Kader. Von Sensationsaufsteiger und Tabellendritten Ljuti Krajisnici gab es ebenfalls keine Abstellungen – das so starke Futsal-Bundesland Oberösterreich war also gar nicht vertreten. Das ändert sich nun. Mit Beglerovic, Seperovic und Routinier Vidovic schnuppern drei Diamantene erstmals Teamluft, von Ljuti dürfen sich Pezic und Salo beweisen.

Ebenfalls stark vertreten sind die Kicker der Aufsteiger. Die Pharaohs aus Wien schicken mit Abd El Rehim und Bassiouny zwei Kicker ins Rennen, Salzburg  entsendet mit Feiser und dem bereits 33-jährigen Federer zwei Streetfootball-Weltmeister.

Dazu mit Kenan Sejdic einen der talentiertesten Kicker dieses Lehrgangs – der erst 21jährige Salzburger steht ebenso wie der noch jüngere Abdul Yazici, der bei Stella Rossa zuletzt stark aufzeigte, sowie der unglaublich torgefährlichen Christopher Klauser aus Triestingtal besonders im Fokus der Teamchefs.

Während Radivojevic ebenfalls noch zu den Youngsters dazu gezählt werden kann, zählen Aujla, Bazzi und Krivaqa bereits zu den erfahreneren Bundesligaspielern dieses Lehrgangs. Letzterer war zuletzt auch beständig auf der Abruf-Liste geführt. Mit ihrer Statistik wurde es aber auch einmal Zeit, dass unser Trainertrio Barbic, Ristovski und Gaida einen Blick auf die Spieler wirft.

Fazit

Der Teamchef hat eine gesunde Mischung aus erfahrenen Kickern und jungen Talenten einberufen, die den Kader perspektivisch in der Breite verstärken sollen. Während auf der Torhüterposition aufgrund von äußeren Umständen durchaus auch kurzfristig Bedarf an Veränderungen notwendig sein kann, wird es spannend zu beobachten sein, ob sich auch ein Feldspieler demnächst im Kader der Nationalmannschaft wiederfinden wird. Gerade das so futsal-begeisterte Linz würde den einen oder anderen Nationalspieler mehr vertragen. Auffallend, dass die Steiermark sowie Kärnten nur minimal und da nur am Torhütersektor vertreten sind, obwohl beide Bundesländer genügend Futsalvereine stellen. Allerdings bieten diese zurzeit auch wenig potentielle Nationalspieler auf – da müssen sich die Vereine dringend an der Nase nehmen.

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