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Vorbericht zum Länderspieldoppel gegen Malta

Potentielle Teamspieler

Nach dem Länderspieldoppel auf Malta hat Teamchef Patrik Barbic bereits angekündigt, dass es eine Blutauffrischung im Nationalteam geben soll. Nachdem zuletzt Andrej Vukovic und Nenad Vasiljevic (beide Stella Rossa) still und heimlich ihre Team-Debüts gegeben haben, sollen also weitere neue Kräfte zum Team stoßen. Insgesamt 33 Spieler durften inzwischen den Teamadler tragen, neben Rekordspieler Sinan Bicer (22 Spiele) und Rekordtorschütze Marco Meitz (12 Tore) durften sich auch Spieler auf wie Dejan Slamarski, Rene Hook oder Kevin Vaschauner im Nationalteam zeigen, die aus unterschiedlichsten Gründen zurzeit kein Thema für Coach Barbic sind.

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Futsal-Blog.at hat sich ein paar der (wenigen) Kandidaten angesehen, die für das Nationalteam interessant sein könnten.

Eine große Hürde stellt nach wie vor das „Stammvereinshakerl“ dar, das dazu führt, dass potenzielle Spieler nicht im Team spielberechtigt sind, obwohl sie regelmäßig auf dem Futsal-Parkett auflaufen. Das wären zum Beispiel Amel Beglerovic und Hasib Seperovic vom frisch gebackenen Meister Diamant Linz. Beide agieren regelmäßig für die Linzer, dürfen dies aber nicht im Nationalteam tun. Bei Stadtrivale Ljuti Krajisnici wären es gleich vier Spieler an der Zahl, die sich durchaus Chancen auf ein Teamleiberl ausrechnen könnten. Saldin Pezic, Edis Salkic, Kenan Salo und Muhamed Orascanin trifft ein ähnliches Schicksal wie die zuvor Genannten. Und auch zwei Spieler der Fortuna scheitern an der selbstauferlegten Hürde des ÖFB: Ex-Bundesliga-Fußballer Eldis Bajrami sowie Youngster Daniel Pichler sind zurzeit als „Fußballer“ gemeldet. Kleine Anmerkung: Selbstverständlich könnten sowohl die Vereine als auch die Spieler einen Stammvereinswechsel anstreben – Coach Barbic würde es sicherlich freuen.

Kommen wir aber zu den Spielern, die alle  bürokratischen Voraussetzungen erfüllen und deshalb besonders in den Fokus des Teamchefs gerückt sein dürften:   

Da wäre zum Beispiel Abdul Yazici, der gerade in der erfolgreichen Schlussphase von Stella Rossa eine wichtige Rolle einnahm. Der bald 19jährige wäre ein weiterer Nationalspieler aus dem Talentepool der Wiener. Ein anderes Talent, das sich einen Platz bei einem Top-5 Team der Liga erspielt hat ist Stefan Markovic. Der ebenfalls erst 19jährige stand am öftesten für die Liberta am Spielbericht in dieser Saison.

Interessante Spieler finden sich zudem bei den Käfigkickern wieder. Auch wenn es den Spielern im Match gelegentlich an taktischem Feinschliff fehlt, sind Kicker wie Fabrice Tobok, Kapitän Dilber Aujla, Patrick Neureiter oder Hussein Bazzi allesamt technisch hochveranlagt. Wem, wenn nicht dem Teamchef ist es zuzutrauen, die Jungs auch taktisch weiterzuentwickeln? Ebenfalls ein Kandidat wäre Keeper Bernhard Dotter, der sich wie Klagenfurt-Tormann Youssef Helal bislang aber noch gedulden musste. Allerdings werden Agan Fejzic und Dino Cesovic nicht unbedingt jünger.

Zu guter Letzt wären da noch zwei Spieler zu nennen, die bei ihren Vereinen durchaus aufgezeigt habe, wenngleich sie ihre Leistung eher im Abstiegskampf abrufen mussten. Bereits im letztjährigen Cup fiel Florian Weissenbrunner vom SFK Libero Graz positiv auf, auch diese Saison zeigte er durchaus gute Spiele. Dasselbe gilt für Youngster Christopher Klauser von Aufsteiger Dynamo Triestingtal. Immerhin gelangen dem Pivot 11 Tore in 14 Spielen. 

Freuen darf sich der Teamchef auch über den Aufsteiger Pharaohs FS. Einerseits betritt mit Karim Sallam ein vormaliger Nationalspieler erneut die Futsalbühne der Beletage, andererseits tummeln sich mit dem technisch starken Taner Sen sowie den beiden Talenten Rasid Ikanovic und Mika Erik Friz weitere interessante Futsaler in den Reihen der Wiener. Ab dem Herbst wissen wir, wie ihnen die Erstliga-Luft bekommen wird.

Potential auch in Liga 2

Überhaupt finden sich auch in Liga 2 einige spannende Namen, die sich zumindest im Notizblock des ÖFB wiederfinden sollten. Für die Talenteschmiede Stella Rossa Juniors sollen stellvertretend die Namen Leon Lux und Christian Himmer genannt werden, die beide trotz ihrer jungen Jahre bereits einiges an Futsal-Erfahrung aufweisen. Freilich wird der nächste Weg zunächst in die Erste führen müssen. Ebenfalls einen Namen gemacht in der 2.Liga haben sich Spieler wie Mathias Wollmann oder Patrick Krammer in Dienste der AC Vienna 2020, die beide eine unglaubliche Torquote aufweisen.

Im Westen gestaltet sich die Suche nach Spielern, die neben der Qualität auch das nötige Stammspielerhakerl aufweisen, ein wenig schwieriger. Das liegt einerseits daran, dass bei Inter Klessheim kein einziger „Futsaler“ am Werk ist, sprich, das oftmals zitierte Hakerl fehlt schlichtweg bei allen für Österreich spielberechtigten Kickern. Was schade ist, schließlich finden sich in Salzburg großartige Hallenkicker, die den Ljuti-Weg sicherlich genauestens verfolgt haben, war man vor einer Saison noch auf Augenhöhe mit dem Sensationsaufsteiger.

Auf zwei West-Futsaler sollte man in Zukunft aber ein Auge haben. Sowohl LPSV-Techniker Jasmin Muratovic als auch Panthera Graz-Kapitän Daniel Schinagl brächten auf jeden Fall gehobenes Erstligaformat mit – allerdings müssten auch sie das erstmal in der 1. Liga auf’s Parkett bringen.

Wie dem auch sei – es wird spannend sein, welche Spieler der Teamchef in Zukunft für das Nationalteam nominiert. Es wird ihn aber freuen, dass sich die Auswahl in den letzten Jahren auf jeden Fall vergrößert hat. Und eines ist sicher: Wenn ein Spieler bereit ist Zeit und Energie in den Futsal zu investieren, so kann er sich sicher sein, dass Coach Barbic ein Auge drauf haben wird.

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