Regelkunde

Ausschluss und Verwarnungen

Futsal-Blog.at hat sich in diesem Artikel der Regel 12 angenommen, die unter anderem Verwarnungen und Ausschlüsse behandelt. Viele dieser Bestimmungen sind wenig überraschend und jedem Fußballer bestens bekannt, wie beispielsweise eine rote Karte nach einem Torraub oder bei der zweiten gelben Karte. Generell ist zu sagen, dass die Bestimmungen, welche zu einem Ausschluss führen, keiner näheren Erläuterung bedürfen.

Bei den Verwarnungen hingegen wurden nachfolgend jene Bestimmungen markiert, die vor allem bei Futsal-Neulingen leichtfertig zu gelben Karten und dies wiederum infolge auch schnell zu einem Ausschluss führen können, ohne dass ein Spieler dies durch unfaires Spiel bewusst provoziert.

Regel 12 – Fouls und unsportliches Betragen

Gelbe Karten

Beim Futsal gibt es sieben Regeln, die eine Verwarnung, also eine gelbe Karte nach sich ziehen und diese sind in der Regel 12 niedergeschrieben:

  • unsportliches Betragen
  • Protestieren/Reklamieren durch Worte oder Handlungen
  • wiederholtes Verstoßen gegen die Futsal-Spielregeln
  • Verzögerung der Wiederaufnahme des Spiels
  • Ignorieren des vorgeschriebenen Abstands bei Eckstoß, Freistoß oder Einkick (verteidigende Spieler)
  • (Wieder-)Betreten des Spielfelds ohne Erlaubnis der Schiedsrichter oder Verstoß gegen die Auswechselbestimmungen
  • absichtliches Verlassen des Spielfelds ohne Erlaubnis der Schiedsrichter

Für Auswechselspieler gelten folgende vier Regeln als verwarnungswürdig:

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  • unsportliches Betragen
  • Protestieren/Reklamieren durch Worte oder Handlungen
  • Verzögerung der Wiederaufnahme des Spiels
  • Betreten des Spielfelds durch Verstoß gegen die Auswechselbestimmungen

Ignorieren des vorgeschriebenen Abstandes: Die Spieldistanz beträgt fünf Meter. Wer versucht, den Ball zu sperren oder die Ausführung behindert, handelt sich beim Futsal wesentlich rascher als beim Fußball eine gelbe Karte ein. Man sollte sich also zwei Mal überlegen, ob das aus taktischen Gründen wirklich erforderlich ist.

Verstoß gegen die Auswechselbestimmungen: Hierbei handelt es sich eigentlich um einen typischen „Anfängerfehler“. Ein Wechsel kann jederzeit – also „fliegend“ – durchgeführt werden, auch wenn der Ball im Spiel ist. Wichtig ist, dass zuerst der Spieler das Spielfeld verlässt und erst danach der Wechselspieler das Spielfeld betritt. Unbedingt zu beachten ist hierbei, dass der Wechsel ausschließlich in der eigenen Wechselzone erfolgen darf. Auswechselspieler müssen zudem auf der Bank ein Überziehdress tragen.

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Gelbe Karten aus unterschiedlichen Spielen werden nicht summiert und führen derzeit zu keiner Spielsperre.

Rote Karten – Ausschluss

Hingegen ziehen folgende sieben Vergehen eine rote Karte nach sich:

  • grobes Foulspiel
  • Tätlichkeit
  • Anspucken eines Gegners oder einer anderen Person
  • Verhindern eines Tors oder Vereiteln einer offensichtlichen Torchance des Gegners durch absichtliches Handspiel (gilt nicht für den Torhüter im eigenen Strafraum)
  • Vereiteln einer offensichtlichen Torchance für einen auf sein Tor zulaufenden Gegenspieler durch ein Vergehen, das mit Freistoß oder Strafstoß zu ahnden ist
  • anstößige, beleidigende oder schmähende Äußerungen und/oder Gebärden
  • zweite Verwarnung im selben Spiel
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Ein Kommentar

  1. Seit der Saison 2015/16 ist ein Spieler nach fünf gelben Karten automatisch für ein Spiel gesperrt – dann ab vier weiteren, etc.

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